You´ll never walk alone
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28.09.02: Hamburger SV - VfB Stuttgart 3:2
Am Samstag Morgen fuhren Ute und ich bereits um 8:00 h ab Homberg in Richtung AOL-Arena los. Anfangs kamen wir noch flott durch, bis wir bei Rangnick in den ersten Stau gerieten (ca. 30 Min.). Was sich dann aber später vor Hamburg noch in einen über 2-stündigen stop-and-go-Verkehr steigerte. Dadurch war unsere Planung, am Dom zu parken und vor dem Spiel noch ins Radau zu den Arschrockern zu gehen, natürlich hinfällig. Also fuhren wir direkt Richtung Volkspark, wo wir nach einigen Telefonaten auch Gery an einem Imbiss trafen.
Die Hamburger scheinen finanziell auch nicht auf Rosen gebettet zu sein, da Uwe Seeler in dem Imbiss Bier am zapfen war. In Wirklichkeit war es glaub ich ein Türke, der "Uns Uwe" aber ziemlich ähnlich sah. Das mussten wir natürlich ausnutzen, daher musste "Uwe" uns noch mit einigen Getränken versorgen. Vor bzw. im Stadion trafen wir dann noch diverse Bekannte aus Talk oder vorherigen Auswärtsspielen, u.a. auch CJ, der zusammen mit einem Westerwälder die Fahrt nach HH angetreten hatte. Von dem Dänen, der ja die kürzeste Anreise gehabt hätte, war leider mal wieder nix zu sehen.
Zum Spiel: In einer abwechslungsreichen ersten Halbzeit ging der VfB früh durch Seitz in Führung. Die Fische danach eigentlich grottenschlecht, bis durch einen kapitalen Bock von Rui ("Marques raus") der völlig unverdiente Ausgleich fiel. Ein weiteres Tor der HIV´ler beantwortete Hleb mit einem tollen Schuss aus ca. 20 Metern in den Winkel. Mit 2:2 ging es also in die Pause.
In der 2. Halbzeit sah man dann nur noch ein Gurkengekicke. Die einen konnten, die anderen wollten wohl nicht (mehr). Als sich alle mit dem Unentschieden abgefunden hatten, kurz vor Schluß mal wieder der Knockout für den VfB, diesmal durch Romeo. Das haben wir in den letzten Spielen ja schon zur Genüge miterleben müssen. So wurden mal wieder die Punkte leichtfertig verschenkt.
Nach dem Spiel fuhren Ute und ich sowie Rudi (aus dem VfB-talk noch Richtung Reeperbahn, um im St.Pauli-Treff noch ein paar gepflegte Getränke zu uns zu nehmen. Da aber keiner der üblichen Verdächtigen mehr auftauchte, fuhren wir relativ zeitig zurück und waren kurz nach Mitternacht wieder @ home.
Paul