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28.09.01: Darmstadt 98 - VfB Stuttgart Amateure 3:0 (1:0)

Neben einer Hand voll verirrter VfB-Fans war ich als einziger Vertreter des YNWA beim Spiel vor Ort. Was allerdings keine Kunst ist, da ich nur 25 km von Darmstadt entfernt wohne.

Aber das war auch schon das erste Dilemma; schliesslich stehe ich als Südhesse den 98-ern fast so nah wie dem VfB.

Das Spiel war kaum angepfiffen, da musste der VfB-Keeper Miller auch schon hinter sich greifen. 1:0 nach gerade mal 70 Sekunden.

Somit war es um die VfB-Abwehr schon schlecht bestellt, die daraufhin auch spürbar nervös zu Werke ging. Zum Teil katastrophale Abwehrfehler bestimmten das Stuttgarter Spiel. Diese Nervosität griff aber auch auf das Mittelfeld über, Ergebnis waren massenhaft Abspielfehler und Ballverluste im Mittelfeld. Verwertbare Bälle für die Stürmer waren allenfalls Zufallsprodukte, wie z.B. eine Chance für Kuranyi Mitte der ersten Halbzeit, der aber am Darmstädter Keeper scheiterte. VfB-Chancen ansonsten Fehlanzeige.

Die zweite Halbzeit sollte noch schlimmer werden. Nachdem die 98-er bereits in Halbzeit 1 das Ergebnis hätten höher ausfallen lassen können, begann so ab der 50. Minute ein Spiel auf ein Tor. Gegen den Darmstädter Regisseur Juskic fanden die jungen Wilden überhaupt kein Rezept und so kam es zwangsläufig, dass die Darmstädter in Minute 58 das 2:0 erzielten. Miller konnte einen Freistoß nur abprallen lassen und der Nachschuß zappelte im Netz.

Nach zahlreichen weiteren Chancen, die z.T. nur von Latte und Pfosten gebremst wurden, schlug das Leder dann noch ein drittes Mal im Stuttgarter Gehäuse ein. Diesmal nach einem Stellungsfehler in der Abwehr und einem beim Rauslaufen unglücklich agierenden Miller.

Ja, wie sagte der Zeugwart der Schwaben nach dem Spiel zu mir: "Da gibt´s noch viel Arbeit, aber die wollen wir ja auch haben!"

Jens

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